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Bildungs- und Kulturdepartement BKD

Bildungs- und Kulturdepartement informiert: 03/2026



Der Schulschluss ist für alle Bildungsmenschen eine intensive Zeit: Konferenzen, Anträge, das Budget fürs kommende Jahr – kurzum kommt einem das Sprichwort in den Sinn: Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Und mittendrin so viele Abschlüsse, die gefeiert werden dürfen. Für mich persönlich ist gerade das Letzte etwas ganz Besonderes. So viele stolze, freudige junge Menschen, so viel Erleichterung bewegt mich Jahr für Jahr aufs Neue.

Für mich selbst ist das Schreiben der Abschlussreden dabei noch etwas anderes: der eine Moment im Jahr, in dem ich selbst aus dem Wald heraustreten und ihn als Ganzes betrachten kann. Zwischen dem Tagesgeschäft zoomen die Gedanken raus, und plötzlich stellt sich die Frage: Was bleibt eigentlich von all den Schuljahren, wenn die Zeugnisse längst in Schubladen verschwunden sind?

An einer Abschlussrede habe ich dieses Jahr genau dieses Sprichwort zitiert – nicht ganz uneigennützig, wie ich zugeben muss: Denn während ich diese Reden schreibe, mache ich selbst nichts anderes, als einen Schritt zurückzutreten und zu fragen, wofür wir uns eigentlich einsetzen. Bald steht mit den Ferien ein anderer solcher Moment an.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gute Sommerzeit, ob im Wald, am Meer oder zu Hause!


Freundliche Grüsse

Christian Schäli, Bildungs- und Kulturdirektor


BKD informiert: 03/2026
Juli 2026
Allgemeines
Mittelschulen
Berufsbildung
Kultur
Hinweise

Allgemeines


Finanzielle Unterstützung für Höhere Fachschule Medizintechnik Sarnen
Der Regierungsrat des Kantons Obwalden unterstützt die Entwicklung eines neuen Lehrgangs an der Höheren Fachschule für Medizintechnik in Sarnen mit einem Beitrag von 130'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Es handelt sich um einen Lehrgang in Prozesstechnik, mit Spezialisierung auf das Gesundheitswesen, der das Ausbildungsangebot der höheren Berufsbildung erweitern wird.



21 Lehrpersonen gehen in Pension

Regierungsrat Christian Schäli verabschiedete 21 aus dem Schuldienst austretende Lehrpersonen. Er ehrte sie als wichtige Wegbegleiter und bedankte sich bei den Neupensionärinnen und Neupensionären für ihren grossen Einsatz. Die Lehrpersonen sind den Kindern und Jugendlichen zur Seite gestanden und haben wichtige Impulse gegeben. Mit ihrem Wirken haben sie Lebenswege in kritischen Situationen entscheidend beeinflusst und Perspektiven eröffnet.




Kantonale Unterstützung für schulergänzende Tagesstrukturen ab Schuljahr 2026/27

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hat die Ausführungsbestimmungen zu den schulergänzenden Tagesstrukturen verabschiedet. Sie ermöglichen es den Einwohnergemeinden ab Schuljahr 2026/27 eine kantonale Mitfinanzierung von 40 Prozent an ihren schulergänzenden Tagesstrukturen zu beantragen.




Bildungsstatistiken 2025/2026 des Kantons Obwalden
Seit dem Schuljahr 2023/2024 wird die Bildungsstatistik des Kantons Obwalden über die Publikationsplattform von LUSTAT veröffentlicht. Die Daten stehen der Öffentlichkeit in übersichtlicher und aktueller Form zur Verfügung und ermöglichen Einblicke in verschiedene Bereiche des Bildungswesens.



Mittelschulen
Neue Rahmenbedingungen für gymnasiale Maturität in Obwalden

Am 16. Juni 2026 verabschiedete der Regierungsrat die neuen Lehrpläne für die drei Obwaldner Gymnasien. Für alle Fächer entwickelten die Gymnasien kompetenzorientierte Lehrpläne. Zudem legte der Regierungsrat die pädagogischen Entwicklungsziele der Kantonsschule Obwalden im neuen Schulprogramm fest.




Erfolgreiche Maturandinnen und Maturanden an der Kantonsschule Obwalden
Alle 49 Maturandinnen und Maturanden an der Kantonsschule Obwalden erhielten aus den Händen des Bildungsdirektors Christian Schäli ihr Zeugnis. Der äusserst gute Notenschnitt von 4,75 wurde von den Anwesenden mit einem lang anhaltenden Applaus gewürdigt. Der beste Notenabschluss liegt bei 5,54 und wurde sowohl von Tim Wallimann und Manuel Escalera erreicht.  



Berufsbildung


Erfolgreicher Abschluss für 45 Berufsmaturitätsabsolventinnen und -absolventen
An der Berufsmaturitätsfeier in der Aula Cher in Sarnen durften 45 Absolventinnen und Absolventen aus Ob- und Nidwalden ihre Diplome entgegennehmen. Bildungsdirektor Christian Schäli würdigte die Leistungen der jungen Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden und übergab nach seiner Festrede die Diplome. Die Abschlüsse wurden in vier Fachrichtungen verliehen. Für die besten Prüfungen überreichten Pia Wallimman (Obwaldner Kantonalbank) und Sebastian Gasser (Gasser Felstechnik AG) die Anerkennungspreise an sechs Berufsleute.



Zahlreiche Ehrenmeldungen an der Diplomfeier
Vor der Diplomübergabe informierte Prorektorin Regina Durrer-Knobel, dass von 114 Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aus Ob- und Nidwalden lediglich drei die Prüfungen nicht bestanden haben. Besonders erfreulich seien die ausgezeichneten Leistungen bei den schulischen Abschlussprüfungen, die zahlreichen Absolventinnen und Absolventen eine Ehrenmeldung einbrachten. Bildungsdirektor Christian Schäli durften u.a. auch Lara Binkert aus Alpnach (links auf dem Foto) ihr Diplom (inkl. Berufsmatura) mit der Gesamtnote von 5,7 überreichen. Sie absolvierte das 2. und 3. Lehrjahr im Bildungs- und Kulturdepartement. 



289 Berufsleute erhielten ihr Diplom
Urs Burch zeigte auf, dass die Kantone Ob- und Nidwalden bei allen relevanten Grössen im landesweiten Vergleich gut bis besser abgeschnitten haben. Obwohl 19 Kandidatinnen und Kandidaten nicht erfolgreich waren, schlossen dafür 34 Personen mit der Note 5,4 oder mehr ab. Nach den Worten von Ständerat Erich Ettlin überreichte Bildungsdirektor Christian Schäli den erfolgreichen jungen Berufsleuten ihr Diplom. Der beste Abschluss erzielte Lea Bucher aus Kerns mit der Note 5,8.



25 Diplome an der Sportmittelschule Engelberg überreicht
An der Diplomfeier der Sportmittelschule Engelberg verglich der Bildungsdirektor Christian Schäli mit dem Jonglieren der Bälle die vergangene Maturazeit. Denn an der Sportmittelschule sei das Jonglieren besonders anspruchsvoll, um die verschiedenen Welten miteinander zu verbinden. Anschliessend überreichte er 14 Maturae und Maturi sowie 11 jungen Berufsleuten ihr Diplom. 



Neue Website berufsbildung.ch

Mit dem Start des Schuljahres 2026/2027 geht die vollständig überarbeitete Plattform berufsberatung.ch online. Das neue Portal vereint die bewährten Inhalte und Funktionen mit einer modernen Benutzerführung und zahlreichen Optimierungen.
Sämtliche heute verfügbaren Angebote bleiben erhalten: Schülerinnen und Schüler der IOS finden weiterhin den Lehrstellennachweis (LENA), die Adressen von Lehrbetrieben für Schnupperanfragen sowie umfassende Informationen zu allen Berufen der beruflichen Grundbildung in der gewohnt hohen Qualität.
Gleichzeitig wurde die Plattform gezielt weiterentwickelt. Neben einem zeitgemässen Design sorgen ein klar strukturierter Seitenaufbau und leicht verständliche Texte für eine noch einfachere Orientierung. Auch die digitalen Selbsterkundungsinstrumente Berufscheck und Berufe-Explorer, die Jugendliche im Berufswahlprozess unterstützen, wurden umfassend modernisiert und benutzerfreundlicher gestaltet.
Mit dem neuen Auftritt wird berufsberatung.ch den Bedürfnissen von Jugendlichen, Erziehungsberechtigten und Fachpersonen noch besser gerecht und bietet eine zeitgemässe Unterstützung im Berufswahlprozess.


Kultur


Eröffnung der Kantonsbibliothek Obwalden

Der ehemalige Hauptsitz der Kantonalbank ist zur Bibliothek umgebaut. Am 17. August 2026 geht das Gebäude als neuer Begegnungsort für die Obwaldner Bevölkerung in Betrieb. In den Wochen zuvor ziehen rund 25 000 Medien vom Grundacherhaus an die Bahnhofstrasse 2 in Sarnen um. Deshalb schliesst die Kantonsbibliothek vom 10. Juli bis am 16. August 2026 für eine etwas längere Sommerpause. Am 12. September schliesslich ist die ganze Bevölkerung zur festlichen Eröffnung der Bibliothek eingeladen. Auf dem Tagesprogramm stehen Ansprachen, Hausführungen, Konzerte und ein Volksapéro. Das detaillierte Programm wird im August veröffentlicht.




Werkbeiträge der Kantone Obwalden und Nidwalden

Die Kulturkommissionen von Nidwalden und Obwalden schreiben gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus den beiden Kantonen aus. Damit werden Kunst- und Kulturschaffende unmittelbar und personenbezogen gefördert. Die ausgerichteten Beiträge sollen es ihnen ermöglichen, sich während einer gewissen Zeit intensiv ihrem Schaffen zu widmen und ihre künstlerischen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Eine Fachjury sichtet die Eingaben, diskutiert sie und bestimmt die Gewinnerinnen und Gewinner. Bewerbungen sind bis spätestens am 31. August 2026 beim Amt für Kultur Nidwalden einzureichen.




Übersichtausstellung NOW 26 in Giswil

Die Kantone Obwalden und Nidwalden führen seit den 1970er Jahren gemeinsame Kunstausstellungen durch. Die im dreijährigen Turnus veranstaltete Übersichtsausstellung findet 2026 wiederum in den Räumlichkeiten der Turbine Giswil statt. Während fünf Wochenenden, vom 10. Oktober bis am 8. November 2026, präsentieren zahlreiche Kunstschaffende ihre aktuellen Werke. Die Vernissage ist auf den Freitag, 9. Oktober 2026 um 18 Uhr terminiert. Anlässlich der NOW 26 wird eine fünfköpfige Fachjury jene Kunstschaffenden auswählen, die im Herbst 2027 an der Auswahlausstellung im Nidwaldner Museum teilnehmen können. Das Anmeldefenster ist bis am 17. August 2026 geöffnet.




Förderung von Theatertexten für Zentralschweizer Laienbühnen

Die Kulturförderstellen der Zentralschweizer Kantone schreiben einen Wettbewerb aus, um Impulse für das Laientheater zu setzen. Zu diesem Zweck stellen sie gemeinsam 20'000 Franken zur Verfügung. Die Förderung richtet sich an Autorinnen und Autoren von Theatertexten. Sie soll es einer Autorin, einem Autor ermöglichen, in enger Zusammenarbeit mit einer Zentralschweizer Laienbühne ein neues Theaterstück zu entwickeln und im Zeitraum von 2028 bis 2030 aufzuführen. Die Ausschreibung, das Reglement und das Bewerbungsformular können auf der Webseite der Kulturabteilung Obwalden heruntergeladen werden. Eingabefrist für Bewerberinnen und Bewerber ist der 30. Oktober 2026.




Vermittlungsprojekt «Die Welt der Musikproduktion & -gestaltung»

Bereits zum siebzehnten Mal schreiben die Kulturförderung und die Musikschulen des Kantons Obwalden das Musikvermittlungsprojekt «Klingendes Klassenzimmer» aus. Im Zentrum des aktuellen Projekts steht die die Verbindung von musikalischen Grundlagen mit digitaler Medienkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick in das Songwriting, das samplebasierte Arrangieren von Beats im Takt sowie das professionelle Vocal-Recording (Einzel- und Chorgesang). Das Angebot ist auf Schülerinnen und Schüler der 1. - 3. IOS zugeschnitten. Die detaillierte Ausschreibung erfolgt Ende August 2026.


Hinweise


Recherchenstipendium «Atelier X»

Mit dem Recherchestipendium «Atelier X» bietet die Albert Koechlin Stiftung Innerschweizer Kunstschaffenden aller Sparten im Rahmen von individuell gestaltbaren Projekten die Möglichkeit, bereichernde, neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten. Die Projekte können entweder eine längere Auszeit an einem frei wählbaren Ort oder eine längere Reise mit mehreren Stationen umfassen. Das Stipendium ist nicht an ein existierendes Atelier gebunden. Es soll vorrangig der künstlerischen Weiterentwicklung dienen und eine Schaffenszeit ausserhalb des Alltags ermöglichen. Die Eingabefrist endet am 12. Oktober 2026. 




Ausschreibung Innerschweizer Kurzfilmwettbewerb «Intro»

Der Innerschweizer Kurzfilmwettbewerb «Intro» unterstützt Filmschaffende am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit – bei der Realisierung ihres ersten oder zweiten Films. Der Wettbewerb ist auf Kurzfilmprojekte unter 30 Minuten Länge in sämtlichen Kategorien angelegt. Er besteht in einer ersten Runde aus einem Ideenwettbewerb, bei dem vier Projekte zur Weiterbearbeitung mit je 15'000 Franken honoriert werden. In einer zweiten Runde prämiert die Fachjury das Siegerprojekt und unterstützt dessen Realisierung mit 50'000 Franken. Eingabefirst ist der 13. Oktober 2026.




Ausschreibung Pfeifermobil Stipendium 2027

Die Stiftung Otto Pfeifer zur Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft stellt 2027 schöpferisch tätigen Personen für die Dauer von zwei Monaten ein Wohnmobil kostenlos zur Verfügung (plus einen Zuschuss an die Fahrt- und Lebenskosten). Es können sich Zentralschweizer Kulturschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Film/Fotografie/Video, Architektur, Musik, Literatur und Wissenschaft bewerben, die auf einem dieser Fachgebiete bereits einen professionellen Leistungsausweis erbringen. Es wird verlangt, dass die Bewerbenden ein konkretes Projekt zu realisieren beabsichtigen, für das die individuelle Mobilität Voraussetzung ist. Einsendungen sind möglich bis am 31. August 2026.




Ausschreibung Jahresausstellung «zentral!» 2026 im Kunstmuseum Luzern

Teilnahmeberechtigt sind professionell tätige Künstlerinnen und Künstler, die einen nachweislichen biografischen und persönlichen Bezug zu einem der Zentralschweizer Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri oder Zug haben. Einsendefrist ist der 12. August 2026.





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