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Amt für Landwirtschaft und Umwelt

ALU informiert 02/2026
Datum 19. Mai 2026

Informationen aus der Beratung
Rehkitzrettung
Rehkitzrettung
Mit der Mähsaison sind Rehkitze besonders gefährdet. Die Hegegemeinschaft Obwalden bietet Landwirten mit Verblenden der Wiesen sowie Suchen per Drohne Unterstützung zur Rehkitzrettung an. Voraussetzung ist eine frühzeitige Meldung der geplanten Mähtermine und die Einhaltung der Abmachungen.

So können Kitze geschützt und nach dem Mähen wieder freigelassen werden. Die Infos der Hegegemeinschaft Obwalden gibt es hier



Onlineregistration Fachbewilligung Pflanzenschutz und Rückerstattung Mineralölsteuer

Die Registration für die Fachbewilligung Pflanzenschutz (Fabe PSM) und die Rückerstattung Mineralölsteuer bringt je nach Ausgangslage verschiedene Herausforderungen mit sich. Falls Sie für die Registration Unterstützung benötigen, bietet das Amt für Landwirtschaft am
Freitag, 29. Mai 2026 zwischen 8 – 11.45 Uhr und 13.30 – 17 Uhr Unterstützung an. Voranmeldung ist keine notwendig. (Flyer)

Bitte mitbringen:

  • Smartphone
  • Zugriff Agate-Login (E-Mail, Passwort)
  • Für Registration Fabe PSM: Ausbildungsnachweis (z.B. EFZ, Meisterdiplom)

Infos zur Fabe PSM: Merkblatt Kanton und Homepage Bund

Anleitung Rückerstattung Mineralölsteuer




Bild: Asiatische Hornisse im Flug. Gut zu erkennen sind der dunkle Hinterleib und die gelben Beinenden (Copyright: Dietemann, Agroscope ZBF/CRA)

Asiatische Hornisse auch in Obwalden

Im Jahr 2025 ist in Alpnachstad ein erstes Nest der Gelbbeinigen Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) gefunden worden. Für dieses Jahr ist eine weitere Ausbreitung im Kanton Obwalden zu erwarten. Die gebietsfremden Hornissen sind am dunklen Hinterleib (mit feinen gelben Streifen) und den gelben Beinenden zu erkennen. Als exzellente Flugkünstlerin jagt sie grosse Mengen einheimischer Bestäuberinsekten. Durch Frass an reifen Früchten ist auch im Wein- und Obstbau mit Schäden zu rechnen.


Aktuell leben die Königinnen in einem Primärnest, welches etwa die Grösse von einem Fussball erreichen kann. Diese Nester befinden sich häufig an Dachvorsprüngen und Unterständen, in Schuppen, Nistkästen, Sträuchern, Hecken oder auch im Boden.

Helfen Sie mit und melden Sie Sichtungen von Einzelexemplaren und Nestern mit einem Foto auf der offiziellen Meldeplattform www.asiatischehornisse.ch. Die Entfernung eines Nests muss durch eine Fachperson erfolgen.

Zentralschweizer Merkblatt «Asiatische Hornisse melden» Merkblatt Asiatische Hornisse




Invasive Neophyten

Gebietsfremde invasive Pflanzen verdrängen wertvolle Futterpflanzen und erhöhen den Bewirtschaftungsaufwand. Nach Direktzahlungsverordnung müssen solche Problempflanzen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen bekämpft werden. Weitverbreitet sind Einjähriges Berufskraut, Schmalblättriges Greiskraut, Goldruten, Sommerflieder und Drüsiges Springkraut. Wichtig ist es Problempflanzen nicht versamen zu lassen. Die Praxishilfe Neophyten enthält Informationen zu den verschiedenen Arten und deren Bekämpfung. Für die Entsorgung von Neophyten können am Schalter des Amts für Landwirtschaft und Umwelt und auf der Gemeinde gratis Neophytensäcke bezogen werden



Herdenschutz
Freiwillige Helfer im Herdenschutz

Mit der Bestätigung des Klein Melchtalrudels werden die Herdenschutzmassnahmen weiter intensiviert. Um den Aufwand zu bewältigen, sollen auch freiwillige Helfer zum Einsatz kommen. Das Projekt ist in der Pilotphase. Wie der Einsatz der freiwilligen Helfer organisiert wird, ist derzeit noch in Ausarbeitung. Der WWF Zentralschweiz macht nun einen ersten Aufruf, um freiwillige Helfer zu mobilisieren.


Informationen Direktzahlungen

Abmeldung von Programmen

Wer die Bedingungen und Auflagen für Produktionssystembeiträge wie schonende Bodenbearbeitung oder Verzicht auf Herbizid nicht mehr einhalten kann, hat dies dem Amt für Landwirtschaft und Umwelt (landwirtschaft@ow.ch) zu melden.

Um Sanktionen zu vermeiden, muss die schriftliche Abmeldung jedoch erfolgen, bevor die Anforderungen des Programms nicht mehr eingehalten werden.




Maisfläche korrekt melden
Maisflächen nachmelden
Änderungen oder Nachmeldungen an den Maisflächen sind der Dienststelle Direktzahlungen bis spätestens am 30. Juni 2026 schriftlich zu melden.


Für Fragen melden Sie sich bei
Fabian Furrer



digiFLUX ersetzt HODUFLU

Ab Juni 2026 ersetzt digiFLUX die Anwendung HODUFLU. Alle Daten aus HODUFLU werden ins digiFLUX übertragen. Hofdüngerlieferungen aus dem Frühjahr 2026 werden übernommen. Landwirtschaftsbetriebe, die in HODUFLU registriert sind, werden automatisch für digiFLUX freigeschaltet. Zugang zu digiFLUX erhalten sie über Agate.

Der Standort muss mit einem Aktivierungscode, welcher per Post zugestellt wird, bestätigt werden.




Weiterhin erlaubt Agolin
Klimamassnahmen Landwirtschaft

Das Energie- und Klimakonzept des Kantons Obwalden hat 2024 gestartet. Direktzahlungsberechtigte Betriebe können sich jeweils bis Ende Jahr für Massnahmen im Folgejahr anmelden. Bereits angemeldete Massnahmen werden automatisch ins nächste Jahr übernommen.


Hinweis: Die Weisungen zu den Klimamassnahmen wurden angepasst. Der Fütterungszusatz Bovaer wird ab 2027 nicht mehr akzeptiert.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Weisungen Klimamassnahmen
Anmeldung Klimamassnahmen



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