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Bildungs- und Kulturdepartement informiert: 01/2026
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Der Frühling zeigt sich in diesen Tagen nicht nur mit milderen Temperaturen. Auch in unseren Schulen beginnt eine Phase, in der vieles am Spriessen ist. Die Maturaarbeiten, die derzeit in den Medien vorgestellt werden, geben einen ersten Einblick in das breite Engagement und die Neugier unserer Jugendlichen. Ob Forschung, Technik, Musik oder gesellschaftliche Fragen – überall wird sichtbar, wie intensiv gearbeitet und wie eigenständig gedacht wird. Es sind frühe Vorboten jener sichtbaren Ernte, die wir am Ende des Schuljahres in allen Schulen feiern werden: die Abschlüsse, mit denen sich die jungen Menschen für ihren Einsatz belohnen können.
Ich freue mich, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen – bestärkt durch die Unterstützung der Bevölkerung am vergangenen Sonntag, aber vor allem getragen von der täglichen Arbeit all jener, die Bildung und Kultur im Kanton mitgestalten.
Freundliche Grüsse
Christian Schäli, Bildungs- und Kulturdirektor
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BKD informiert: 01/2026
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März 2026
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Maturaarbeiten in den Medien
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In Laura Durrers Maturitätsarbeit wurde untersucht, ob Schallwellen das Wachstum der Pilzart Black Pearl beeinflussen. Dazu wurden Substratblöcke mit unterschiedlichen Frequenzen (750, 1000, 2000 und 3000 Hz) sowie verschiedenen Beschallungsdauern behandelt und mit einer Kontrollgruppe ohne Beschallung verglichen. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, ob Schallwellen ein messbarer Umweltfaktor für das Pilzwachstum sind und ob die Beschalldauer – entgegen den Vorversuchen – doch einen Einfluss hat. Medienbeitrag OZ
Gianna von Flüe hat in ihrer Maturitätsarbeit verschiedene mentale Übungen für den Schiesssport untersucht und die Ergebnisse anschliessend ausgewertet, um deren Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Anwendbarkeit zu überprüfen. Als Ergebnis entstand eine Broschüre mit den effektivsten Übungen, die im Training und Wettkampf gezielt genutzt werden können. Medienbeitrag OZ
Seit den 1950er Jahren wurden hunderttausende Kinder aus Südkorea ins Ausland adoptiert. Joschua Wyrsch Arbeit untersucht, wie dabei systematische Dokumentenfälschungen, rechtliche Lücken und ökonomische Interessen den Verlust von Identität und Herkunft vieler Betroffener ermöglichten. Es werden die Folgen für Betroffene aufgezeigt und die Praktiken zwischen staatlichen und privaten Akteuren analysiert. Dieses Projekt wird am diesjährigen Zentralschweizer Wettbewerb «Fokus Maturaarbeit» teilnehmen. Ausserdem konnte Joschua Wyrsch sich bereits für das Finale von Schweizer Jugend Forscht qualifizieren. Medienbeitrag OZ (inkl. Interview)
Als Musiker hat Tim Wallimann schon viele Märsche gespielt, jedoch komponiert von anderen. Doch einmal selbst ein solches Werk zu schaffen, jede Note bewusst zu setzen und ein Stück zu erschaffen, das es so noch nie gegeben hat. Diese Vorstellung hat er im Rahmen seiner Maturitätsarbeit in die Realität umgesetzt. Dieses Projekt wird am diesjährigen Zentralschweizer Wettbewerb ‘Fokus Maturaarbeit’ teilnehmen. Medienbeitrag OZ
Niklas Riebli hat das Verkehrsmodell Nagel-Schreckenberg-Modell (NaSchr-Modell) in Python programmiert und an die Realität auf der Brünigstrasse angepasst. Anhand der Simulation ging es für ihm darum, die Verkehrssituation am Brünig besser zu verstehen. Medienbeitrag OZ
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Veranstaltung zur Lehrstellensuche - Startklar?
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Am Dienstag, 17. März 2026 um 19.30 Uhr findet die Informationsveranstaltung «Lehrstellensuche. Startklar?» für Jugendliche und ihre Eltern aus Nidwalden und Obwalden statt. Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Nidwalden organisiert den Anlass gemeinsam mit der Berufs- und Weiterbildungsberatung Obwalden. Die Teilnehmenden erhalten Informationen zum aktuellen Lehrstellenmarkt, konkrete Tipps zur Lehrstellensuche sowie persönliche Einblicke von Lernenden und Berufsbildner/innen aus der Praxis. Die Veranstaltung findet in der Aula der Kantonsschule, Rütistrasse 5, Sarnen, statt. Es ist keine Anmeldung notwendig.
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Zentralschweizer Literaturwettbewerb 2025
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Die Jury des Zentralschweizer Literaturwettbewerbs 2025 hat die Gewinnerinnen und Gewinner erkoren: Gina Bucher, Leonora Kugler, Bruno Winzap und Raphael Schweighauser. Neben der Preissumme können sie auf Lesetournee gehen. Der Wettbewerb wird von allen sechs Zentralschweizer Kantonen getragen.
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Angebote und Aktionen für Schulen von BirdLife Schweiz
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BirdLife Schweiz, der schweizweit grösste Anbieter von Naturkursen, stellt Lehrpersonen aller Alters- und Lernstufen sein Fachwissen kostenlos zur Verfügung. Ein breites Angebot an On- und Offline Schulmaterialien begleitet den Einstieg in die Naturbeobachtung. Wer sich jetzt mit seiner Klasse vorbereitet, kann anfangs Mai an der «Stunde der Gartenvögel» brillieren und vielleicht sogar einen der attraktiven Preise im nationalen Wettbewerb gewinnen.
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Bildungsinitiative Phänomena on Tour: besuchen · staunen · lernen
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Phänomena bietet einen einzigartigen ausserschulischen Lernort an, um Natur, Technik und Wissenschaft aktiv zu entdecken. Ziel ist es, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und die Welt von morgen besser zu verstehen. Das erlebnisorientiertes Lernen mit minimalem Vorbereitungswand für die Lehrpersonen ist für Zyklus 2, Zyklus 3 und Sekundarstufe II vorgesehen und findet vom 14. März bis 26. April 2026 statt.
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Ausschreibung Literaturpreis «Das zweite Buch»
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Die Marianne und Curt Dienemann Stiftung in Luzern schreibt zum achten Mal den Dienemann-Literaturpreis «Das zweite Buch» aus. Er richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren in der Schweiz. Ausgezeichnet wird das Manuskript für eine zweite Buchveröffentlichung in Prosa oder Lyrik. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 20'000 Franken dotiert. 15'000 Franken gehen an die Autorin oder den Autor, 5'000 Franken als Druckkostenbeitrag an den Verlag. Eingaben sind möglich bis zum 15. Juni 2026.
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Schweizer Vorlesetag zum 9. Mal
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Am 27. Mai 2026 findet der Schweizer Vorlesetag zum neunten Mal statt. Ob in der Familie, in der Schule, in Bibliotheken, Buchhandlungen oder Museen, in unterschiedlichsten Sprachen und Altersstufen – das gemeinsame Vorlesen bringt Menschen zusammen, fördert den Austausch und ermutigt Kinder und Jugendliche, mit Neugier die (literarische) Welt zu erkunden. Der Schweizer Vorlesetag setzt alljährlich ein öffentliches Zeichen dafür, wie schön und bereichernd Vorlesen ist.
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Ausschreibung Literaturpreis «Chrysalide»
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2026 schreibt die Sophie und Karl Binding Stiftung in Basel zum zweiten Mal in der Deutschschweiz den Binding-Preis «Chrysalide» für das beste unveröffentlichte Prosadebüt-Manuskript aus. Gesucht werden unveröffentlichte deutschsprachige Romane, Erzählungen und Novellen von Autorinnen und Autoren, die noch keine eigene literarische Buchpublikation (ausgenommen Lyrik) vorweisen. Voraussetzung ist, dass sie das Schweizer Bürgerrecht besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Bis zum 15. Juni 2026 sind Bewerbungen möglich.
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Stiftung zur Unterstützung von bildenden Künstlerinnen und Künstler
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Die «Stiftung zur Unterstützung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern in wirtschaftlicher Notlage in der Zentralschweiz» wurde 1995 gegründet. Sie unterstützt professionelle Kunstschaffende, die sich aufgrund besonderer Umstände in einer temporären finanziellen Notlage befinden. Voruassetzung ist der Wohnsitz oder die Heimatberechtigung in einem Zentralschweizer Kanton. Eine Mitgliedschaft bei der Visarte Zentralschweiz ist nicht notwendig.
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Fachkurs Kulturfinanzierung an der Hochschule Luzern
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Die Hochschule Luzern (HSLU) lanciert unter dem Titel «Kulturfinanzierung neu gedacht» einen neuen interdisziplinären Fachkurs. Er ist darauf ausgelegt, Kulturschaffende auf die erfolgreiche Umsetzung ihrer Kulturprojekte vorzubereiten. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die strategische Planung und nachhaltige Finanzierung gelegt. Der sechstägige Kurs richtet sich an freischaffende Kunst- und Kulturschaffende in kleinen und mittleren Organisationen, Projektverantwortliche in Kulturinstitutionen sowie Personen, die in der öffentlichen Verwaltung mit Kulturförderung betraut sind. Auch Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen kulturbezogener Studiengänge, die sich auf eine Tätigkeit im Kulturmanagement vorbereiten, sind angesprochen.
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Institut für Justizforschung - Tatort Obwalden
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Das Obwaldner Institut für Justizforschung und das Staatsarchiv Obwalden laden am 18. März 2026 um 19.15 Uhr in Sarnen herzlich ein, in die faszinierende Welt der historischen Strafjustiz im Kanton Obwalden einzutauchen. Nach dem erfolgreichen Anlass im vergangenen Jahr werden die beiden Referenten, Andreas Anderhalden und Mike Bacher, spannende Straffälle aus der touristischen Blütezeit der «Belle Époque» in Engelberg sowie aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Internierung polnischer Soldaten in der Region Obwalden vorstellen.
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